Kandidat*innen

Hier finden Sie die Kurzportraits der sechzehn Kandidatinnen und Kandidaten – acht Frauen und acht Männer – für die Gemeindewahl in Höchst sowie die Kreistagswahl im Odenwaldkreis.

Sigrid Maline Thierolf-Jöckel

Diplom-Ingenieurin Landespflege, Diplom-Journalistin, 59 Jahre, verheiratet, 2 Kinder

„Wir wollen Höchst gemeinsam nachhaltig verändern, dazu zählt eine gute Lebensqualität im Kernort und den Dörfern, attraktive Mobilitätsangebote und die Integration des Natur- und Umweltschutzes. Bürgerinnen und Bürger sind an richtungsweisenden Entscheidungen und Vorhaben zu beteiligen, Kinder und Jugendforen sind einzurichten.
GRÜN – für ein gerechtes Miteinander.“

Thomas Pause
Maschinenbediener u. Hobbyimker, 41 Jahre,
verheiratet, 2 Kinder
„Höchst und die Ortsteile brauchen gut ausgebaute Fuß- und Radwege sowie mehr Tempo-30-Zonen. Ich setze mich für artenreiche Streuobstwiesen, erlebnisorientierte Spielplätze und attraktive Angebote für Jugendliche ein. Die Freiwillige Feuerwehr, Sport- und Kulturvereine müssen zielgerichtet unterstützt werden – das stärkt die Gemeinschaft.“

Dr. Susanne Scholz
Tierärztin, 57 Jahre, verwitwet, 1 Kind
„Ich wünsche mir ein Höchst, in dem jede
und jeder willkommen ist. Auch zukünftige Generationen sollen hier attraktive Orte zum Wohnen und Leben finden. Dafür muss der öffentliche Nahverkehr verbessert, das
Radwegekonzept umgesetzt und eine weitere Zerstörung der Umwelt verhindert werden.
GRÜN – für eine nachhaltige Zukunft.“

Wolfram Beck
Geschäftsführer eines Softwareunternehmens, 54 Jahre, verheiratet, 3 erwachsene Kinder
„Fortschritt braucht Veränderung und zwar vor allem im Denken. Höchst als Lebensmittelpunkt attraktiver zu gestalten ist ein lohnendes Ziel. Darum wünsche ich mir unter anderem Begegnungsstätten für junge Menschen, starken politischen Einsatz für Umwelt und Naturschutz sowie den Ausbau der digitalen Infrastruktur.

GRÜN – für eine solidarische Zivilgesellschaft “

Michael Karn
Datenschutzbeauftragter, 53 Jahre, 2 Kinder

„Ein Netz an sicheren, gut ausgebauten Fahrradwegen in Höchst und allen Ortsteilen ist dringend erforderlich. Es fehlen Treffs und Aktionsräume für Jugendliche und junge Erwachsene wie eine Pumptrack oder ein Skatepark.

GRÜN – für ein gutes Miteinander.“

Hildegard Ruzicka
Erzieherin i.R., 66 Jahre, verheiratet, 2 Kinder

„Höchst braucht ein pädagogisch hochwertiges Angebot in den Kitas mit erweiterten, gut konzipierten Räumen sowie eine Waldgruppe. Die Betreuung in der Grundschule muss ausgebaut und attraktive Spielplätze gestaltet werden.

GRÜN – für ein faires Miteinander.“

Herbert Richter
Rentner, 66 Jahre, verheiratet, 4 Kinder, 1 Enkel

„Jede und jeder sollte durch eine persönliche, authentische Selbstdarstellung für eine gemeinsame, lebenswerte Gesellschaft wirken. Schön wäre es, einander zuzuhören. Durch mehr Toleranz von allen, die in unserer Gemeinde – oder auch deutschlandweit – leben und wirken, könnte eine bunte, homogene und verantwortungsvolle Gesellschaft entstehen.“

Alma Scholz
22 Jahre, Psychologie-Studentin, ledig
„Für ein gutes Miteinander ist die Beteiligung aller von Relevanz. Darum setze ich mich für ein inklusives Höchst ein, das verschiedene Perspektiven integriert. Der Schutz unserer Umwelt ist mir dabei besonders wichtig. Zukunftsorientiertes Handeln muss nachhaltig sein, um allen Generationen Chancengleichheit zu garantieren.

GRÜN – für eine bewusste Zukunft.“

Valentin Große-Brauckmann
Zimmerer, 24 Jahre

„Wir profitieren in Höchst vom Leben auf
dem Land – bei relativer Nähe zu den Städten. Für junge Leute sind die Möglichkeiten in Höchst aber viel zu gering. Ich setze mich für attraktive und bezahlbare Jugend- und Freizeiteinrichtungen ein, die für alle offenstehen.

GRÜN – für eine nachhaltige Zukunft.“

Marianne Dau-Schmidt
Psychotherapeutin, 56 Jahre, 1 Kind
„Wer nicht möchte, dass einfach über ihren und seinen Kopf hinweg bestimmt wird, sollte versuchen
mitzugestalten. Die GRÜNEN setzen sich für die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ein –
auch von Kindern und Jugendlichen. Gerade auf kommunaler Ebene ist Politik direkt erfahrbar und beeinflussbar.
GRÜN – für ein konstruktives Miteinander.“

Jens Große-Brauckmann
64 Jahre, verheiratet, 4 Kinder
„Höchst könnte schöner und lebenswerter sein. Sanierung und Umbau der Ortsstraßen sind genauso wichtig wie schattenspendende Bäume. Fußgänger und Radfahrer haben ein Anrecht auf einen sicheren Verkehrsraum.

GRÜN – für eine faire Zukunft.“


Katrin Eisenhauer
46 Jahre, Oberstudienrätin, verheiratet, 2 Kinder
„Kultur im ländlichen Raum zu fördern, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, Bestehendes zu erhalten – das ist ein wichtiges Anliegen. Die Gemeinde
ist aufgefordert, ihr kulturelles Engagement zu erweitern und entsprechende Angebote von
Vereinen sowie privaten Initiativen zu fördern.“

Michael Eisenhauer
Maschinenbaumechanikermeister, 51 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
„Wir benötigen mehr Tempo-30-Zonen, partielle Lkw-Durchfahrtsverbote und die Umsetzung eines Fuß- und Fahrradfreundlichen Verkehrskonzeptes für Höchst und seine Ortsteile.“
GRÜN – nachhaltig + sozial + ökologisch für Höchst

Gundi Giegerich-Sanne
Jahrgang 1963, Dipl.-Ingenieurin, verheiratet, zwei Kinder „In Annelsbach lässt es sich gut leben – auch weil sich hier viele für die Gemeinschaft engagieren. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Dörfer auch für künftige Generationen attraktiv bleiben.

GRÜN – für eine nachhaltige Zukunft.“

Björn Pippert
49 Jahre, Dipl.-Designer, verheiratet, zwei Kinder
„Kommunalpolitik lebt von den Menschen,
nicht von Parteiprogrammen.
Ich setze mich ein für die nachhaltige Stärkung des Standortes Höchst als Mittelpunkt zum Leben und Arbeiten. Ich will private Initiativen und Engagements vor Ort unterstützen.“

Jorinde Michel
Jahrgang ’76, Fotografin + Grafikdesignerin, Beziehungsstatus: glücklich, eine Katze
„Mir liegen Tierwohl, Artenvielfalt und Naturschutz am Herzen. Das weitbekannte Insektensterben hat auch die Population der Vögel drastisch reduziert und der Wald stirbt seit Jahren still vor sich hin. Für ein intaktes Ökosystem bedarf es genügend brachliegender Wiesenflächen, Wildwuchs und unbewirtschafteter Waldgebiete. Auch oder vielleicht sogar gerade hier bei uns in der Region, wo wir das Glück haben, die Natur direkt vor der Nase zu haben und NOCH etwas für sie tun zu können. “