Ein wichtiges Ziel der Höchster Grünen war und ist, das Ortsbild der Kerngemeinde und der Ortsteile durch verschiedene Maßnahmen für Bürgerinnen und Bürger, Gäste aber auch für Gewerbetreibende attraktiv zu gestalten und für dessen Erhalt zu sorgen. Dafür haben sich die GRÜNEN kommunalpolitisch stets engagiert, beispielsweise im Dorferneuerungsprozess. Gleichzeitig besteht eine verbreitete Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit den gegenwärtigen Zuständen. „Für Sauberkeit im öffentlichen Raum braucht es Strategien gegen die zunehmende ‚Vermüllung‘ der Straßen, Plätze und Grünflächen. Wir setzen auf einen Mix aus Kontrolle, Sanktionen, Prävention und Aufklärung“, betont Wolfram Beck, Co-Vorsitzender der Höchster GRÜNEN-Fraktion. Ein wichtiger Schritt ist aus seiner Sicht der gemeinsam mit KAH, SPD und CDU eingebrachte und einstimmig beschlossene Antrag, der ein klares Signal an die Bevölkerung und die Verwaltung der Kommune setzt. Neben inhaltlichen Aspekten zeigt die Entstehung des Antrags den hohen Stellenwert, den dieses Thema in Höchst einnimmt. Mit dem Beschluss erhält die Verwaltung den Auftrag zu handeln und Rückendeckung für die daraus folgenden Umsetzung. Flankiert wird das Paket durch praktische Maßnahmen wie die bedarfsgerechte Ausstattung öffentlicher Bereiche mit geeigneten Abfallbehältern, die Überprüfung der gegenwärtigen Standorte für Glascontainer und vieles mehr.
Die Beschlüsse sehen vor, die seitens der Verwaltung eingeleiteten Maßnahmen entschlossen voranzutreiben und anzupassen. Bestehende Regelungen sowie die erhobenen Verwarn- und Bußgelder werden über geeignete Kanäle der Öffentlichkeit niederschwellig zugänglich gemacht. Regelmäßige Überprüfung und Justierung soll dabei helfen, die Notwendigkeit von Änderungen und Erweiterung zu erkennen und diese im Bedarfsfall zeitnah umgesetzt werden. Im Zuge des KOMPASS-Programmes sollen Strategien zur Vermeidung wie auch zur Verfolgung von illegalen Abfallentsorgungen entwickelt werden – unter Beteiligung der Bevölkerung und in Zusammenarbeit mit dem kommunalen Präventionsrat. Konkrete Maßnahmen wie das Aufstellen einer hinreichenden Anzahl geeigneter Abfallbehälter sowie die Überprüfung und Anpassung der gegenwärtigen Standorte von Glascontainern runden das Gesamtvorhaben ab.
Die Höchster GRÜNEN sind, ebenso wie die übrigen Faktionen der Höchster Gemeindevertretung, davon überzeugt, mit dem Antrag nicht nur inhaltlich, sondern auch was die gemeinsame Arbeit bei dessen Erstellung betrifft, einen wichtigen Schritt zur Lösung der Probleme getan zu haben.
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