Die Höchster GRÜNEN kritisieren die mangelnde Information seitens der Gemeindeverwaltung zum Stand des geplanten Lebensmittelmarktes auf dem ehemaligen CAP-Gelände an der Aschaffenburgerstraße in Höchst. Außerdem drängen sie darauf, endlich die Voraussetzungen für das Inkrafttreten eines rechtsverbindlichen Bebauungsplanes zu schaffen. Nur so sei zu gewährleisten, dass wieder ein Lebensmittelvollsortimenter am alten Satndort entsteht, der eine Lücke in der Versorgung schließt und der zur Belebung des Ortszentrums inklusive der dort angesiedelten Einzelhandelsgeschäfte beitragen wird. „Da die Veränderungssperre für diesen Geltungsbereich des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes im September ausläuft, besteht dringender Handlungsbedarf“, mahnt Maline Thierolf-Jöckel als Sprecherin der Höchster GRÜNEN. Ihr Co-Vorsitzender Wolfram Beck vermutet, dass an dieser Stelle bereits ein EDEKA-Markt gebaut worden wäre, wenn die AWO das Grundstück nicht an die Investorengruppe BSM, sondern an einen Mitbewerber verkauft hätte. Zudem bedauern die GRÜNEN, dass die Gemeinde Höchst das Vorkaufsrecht für das Gelände nicht wahrgenommen hat.
Die Höchster GRÜNEN haben sich im August 2025 als einzige Fraktion in der Gemeindevertretung Höchst gegen die Pläne der Investorengruppe BSM ausgesprochen, den bisherigen REWE-Markt im Gewerbegebiet Aue zu einem überdimensionierten REWE-Center auszubauen. Die Kaufkraft in der Region wird nicht steigen. Dieser geplante REWE-Center würde Kaufkraft abziehen – aus der Ortsmitte von Höchst und aus den Nachbarkommunen. Zudem haben REWE-Center im Vergleich zu REWE-Märkten einen deutlich größeren Non-Food-Bereich und Shops von Konzessionären im Eingangsbereich, was die Existenz von bestehenden Fachgeschäften in Höchst und den Nachbarkommunen gefährden könnte.
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